Global Threads VFW International designers

Globale Themen: Wir begrüßen internationale Designer aus aller Welt und stellen unsere Unterschiede auf positive und einzigartige Weise in den Vordergrund. Von Kultur bis Mode – wir sollten all das annehmen.

MARINÁ

MARINÁ wurde 2018 in Bratislava, Slowakei, von der Designerin Marina Žiaková gegründet und bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Zero-Waste-Nachhaltigkeit, avantgardistischer Kunst und konzeptioneller Vielseitigkeit. Ausgehend von der Idee, dass Mode ein interaktives Spiel sein sollte, definieren ihre Entwürfe – darunter das preisgekrönte, patentierte UFOdress© – den modernen Minimalismus neu. Ihre Inspiration schöpft sie aus den unterschiedlichsten Quellen, von der slowakischen modernen Kunst bis hin zu Meistern der bildenden Kunst. Žiaková entwirft Stücke, die gleichermaßen galerietauglich und unendlich tragbar sind. Ihre neueste Kollektion „Growth“ ist vom mittelalterlichen Mathematiker Leonardo Fibonacci inspiriert und nutzt den Goldenen Schnitt sowie die Fibonacci-Spirale, um äußerst ausgewogene, harmonische Silhouetten zu gestalten, die heilige Geometrie mit zeitgenössischer Avantgarde verbinden.

ELISABETH BAUER

Die in Berlin ansässige Mode- und Textildesignerin Elisabeth Bauer schlägt eine Brücke zwischen analoger Handwerkskunst und digitaler Innovation. Ausgehend von traditionellen Techniken wie Stricken, Quilten und experimenteller Oberflächengestaltung verwandelt sie in ihren Arbeiten Stoffe in haptische Räume voller Struktur und Erinnerung. Handgefertigte Textilien dienen als Vorlage für digitale Kompositionen, die anschließend durch detailreiche Stickereien, strukturelles Quilten und raffinierte Veredelungen wieder zum Leben erweckt werden. Auf der Grundlage von Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Anpassungsfähigkeit verfolgt Bauer einen anspruchsvollen, modernen Ansatz im Textildesign, der sich sowohl durch tiefgründige Durchdachtheit als auch durch innovative Vorreiterrolle auszeichnet.

FRANCESCA ZANGRILLO

Die italienische Designerin Francesca Zangrillo bringt eine zutiefst transformative Vision in ihr in Berlin ansässiges Studio „dreizehn“ ein. Die Marke erkundet den Grenzbereich zwischen Kunst und Mode und konzentriert sich dabei auf die Wiederverwertung ausrangierter Textilien sowie eine konsequente Zero-Waste-Philosophie. Inspiriert von traditionellen japanischen Schnitten und der rohen Energie der Underground-Szene werden ihre fließenden, körperbetonten Kleidungsstücke durch einen charakteristischen roten Stich zusammengehalten – ein intuitives Symbol für menschliche Berührung, das Ausbessern und die ständige Wiedergeburt.


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